Diario Oficial de la República de Chile · 07 Aug 2026 · 21 vistas
Gesetz 21.832 erweitert Entschädigungen und psychische Gesundheitsversorgung für Feuerwehrleute
Por FactBox Admin

Das Amtsblatt der Republik Chile veröffentlichte an diesem Freitag, dem 7. August 2026, das Gesetz 21.832, das das Dekretgesetz Nr. 1.757 von 1977 ändert, um den Feuerwehrleuten den Zugang zu Entschädigungen und Leistungen zu erleichtern, wenn sie bei Diensthandlungen Unfälle erleiden oder Krankheiten erwerben, und die Absicherung der psychischen Gesundheit einbezieht. Die Norm wurde am 30. Juli vom Präsidenten der Republik, José Antonio Kast Rist, verkündet und erscheint in der Ausgabe Nr. 44.519 des Amtsblatts, Abschnitt Allgemeine Normen des Innenministeriums, mit der offiziellen Referenz CVE 2851079.
Das neue Gesetz reformiert das System, das seit 1977 Leistungen bei Unfällen und Krankheiten für die Mitglieder der Feuerwehrkorps des gesamten Landes gewährt, eine Institution, die überwiegend von Freiwilligen getragen wird. Der Text stammt aus der Zusammenführung zweier parlamentarischer Initiativen, der Vorlagen Nr. 15.748-22 und Nr. 15.912-22, die von Abgeordneten und ehemaligen Abgeordneten verschiedener Fraktionen eingebracht wurden — darunter Ricardo Cifuentes Lillo, Sergio Bobadilla Muñoz, Sebastián Videla Castillo, Sara Concha Smith, Francesca Muñoz González und Natalia Romero Talguia — und überstand die präventive Kontrolle des Verfassungsgerichts, das am 14. Juli 2026 das Urteil in der Sache Nr. 17.722-26-CPR erließ.
Anforderungen und Definition des Diensthandlungsbegriffs
Für den Zugang zu den Leistungen müssen die Feuerwehrleute zum Zeitpunkt des Unfalls oder der Diagnose im Nationalen Feuerwehrregister eingetragen sein, das vom Nationalrat der Feuerwehrkorps Chiles geführt wird. Das Gesetz erweitert die Definition des Diensthandlungsbegriffs — Brände, Rettungen, Bergungen, gesundheitliche Notfälle, Schulungen, Wachen und Dienste für die Gemeinschaft, unter anderem — und regelt die mit der Institution verbundenen Tätigkeiten wie Formationen, repräsentative Handlungen und die Instandhaltung von Wachen. Ausgeschlossen sind Freizeit- oder Sportaktivitäten.
Der Superintendent des Feuerwehrkorps muss die Eigenschaft als Feuerwehrmann bescheinigen, Carabineros de Chile stellt die Bescheinigung über die Umstände des Vorfalls aus — innerhalb von 72 Stunden nach dem Unfall, außer bei höherer Gewalt — und die Kommission für Präventivmedizin und Invalidität des Gesundheitsdienstes bestimmt Art und Grad der Erwerbsunfähigkeit. Kadetten und Brigadiere ab 14 Jahren haben nur Anspruch auf die vollständige Übernahme der medizinischen Kosten während Ausbildungsaktivitäten.
Entschädigungen, Renten und Zuschüsse
Die Norm legt die Leistungen im Detail fest, die die Kommission für den Finanzmarkt (CMF) zahlen wird, die die Aufsichtsbehörde für Wertpapiere und Versicherungen bei der Verwaltung des Systems ersetzt:
- Vollständige Übernahme der Arzt-, Krankenhaus- und Operationskosten.
- Zuschuss bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit in Höhe des Durchschnitts der letzten drei Vergütungen, mit einer Obergrenze von acht monatlichen Mindesteinkommen und für bis zu zwei Jahre; in keinem Fall weniger als ein monatliches Mindesteinkommen.
- Lebenslange monatliche Rente von 30 UF bei dauerhafter Invalidität, anteilig, wenn der Verlust der Arbeitsfähigkeit weniger als zwei Drittel beträgt.
- Gemeinsame Rente von monatlich 25 UF im Todesfall für den überlebenden Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner und die Kinder, mit Anwachsungsrecht.
- Zahlung der Beerdigungs- und Bestattungskosten bis zu 12 monatlichen Mindesteinkommen.
Psychische Gesundheit, Fristen und Inkrafttreten
Als Neuheit nimmt das Gesetz die Deckung psychischer Gesundheit auf: Mit ärztlicher Überweisung werden zunächst bis zu zehn Sitzungen finanziert, die zweimal mit höchstens zehn zusätzlichen Sitzungen verlängert werden können. Wenn sich die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Versorgung zeigt, kann ein Arzt Langzeitleistungen für Zeiträume von bis zu drei Jahren bewilligen; außerdem werden Verbrauchsmaterialien, Medikamente, Prothesen, orthopädische Hilfsmittel und Transportkosten, einschließlich derjenigen einer Begleitperson, übernommen.
Die CMF muss eine allgemeine Regelung erlassen, nach vorheriger Anhörung der Nationalen Junta der Feuerwehrkorps Chiles, und die Leistungen innerhalb von 30 Werktagen nach vollständiger Vorlage der Unterlagen gewähren; Anträge verjähren fünf Jahre nach dem Unfall oder der Diagnose. Die Reform aktualisiert auch die Finanzierung des Systems – die Zahl 27 wird in Artikel 3 auf 37 erhöht – und passt die Rechtsmittel an Titel V des Dekretgesetzes Nr. 3.538 und an Gesetz Nr. 6.174 an. Das Gesetz tritt in Kraft, wenn die CMF ihre neue Regulierung erlässt; hierfür hat sie 180 Tage ab der Veröffentlichung Zeit, und es wird nur auf Ereignisse angewendet, die danach eintreten.
Mit dieser Reform erweitert der chilenische Staat das Schutznetz für die Tausenden von Freiwilligen der Feuerwehrkorps des Landes, indem er Studierende, Arbeitslose und Selbstständige in die Berechnung der Zuschüsse einbezieht, und unterwirft die Einkünfte den Einbehalten für Unterhaltsschulden, die das Gesetz Nr. 21.484 vorsieht. Die tatsächliche Umsetzung der Leistungen bleibt in jedem Fall der Regulierung vorbehalten, die die Kommission für den Finanzmarkt in den kommenden Monaten erlassen wird.
Quelle: Amtsblatt der Republik Chile, Nr. 44.519, Freitag, 7. August 2026, Abschnitt Allgemeine Normen, Innenministerium, S. 1 (offizielle Referenz: CVE 2851079).